Kleinigkeiten

Im Garten ist es ruhig; gute Mandelernte, viel Früchte & Gemüse. Safran wenig. 50% der Oliven wurden geerntet/gepresst; den Rest kan pflücken wer will, aber jeder hat ja schon Oliven.

 

Die CRPS (complex regional pain syndrome/algoneurodystrofie) macht die Rehabilitation sehr zäh; aber ich tue alles, was möglich ist: jeden Tag 30 min. Schwimmen; Übungen zuhause, und ich laufe jetzt mit 1 Krücke, ab und zu ohne. Und ich hoffe, dass ich noch lange eine Knieprothese vermeiden kann.

 

Kochen habe ich wieder übernommen, und zusammen mit Joost diese Woche einige Fliesen a la Mosaik hinter dem Schwimmbad gelegt; die Wurzeln der Palme haben dort den Bodem hochgehoben; also der musste weg. Macht sich ganz schön, unser Design...Der Garten sieht gut aus, mit einem part=time-Gärtner hat Joost alles zurechtgemacht für den Winter. 

 

Dadurch, dass ich jetzt etwas mehr kann, kommt Joost auch etwas mehr zur Ruhe, hat wieder angefangen mit Foto's machen. Ab und zu gehen wir auswärts essen; wenn's (kurz) zu laufen ist. Auch das ist toll. Wieder mal ans Meer z.B. Wir bleiben kämpfen, jeden Tag. Bleiben positiv. Was geht, machen wir. Und wenn nicht? Dann lassen's wir eben sein.  

 

Wir wünschen allen Lesern eine schöne Vorweihnachtszeit, Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr; möge es Freude, Gesundheit und Geselligheit bringen!

Es ist jetzt mehr als 3 Monate her, seit ich in den Bergen gefallen bin. Der Bruch ist geheilt, die Ligamente sehen gut aus. Eine 2nd opinion ergab eine CPRS, eine Form von Dystrofie, die Rehabilitation sehr erschwert. Aber mit intensiver Fysio, Üebungen, Massage usw.  hat sie sich nicht weiter entwickelt. Vor gut 2 Wochen erwies eine MRI dann auch noch Chondromalacia Patella Grad 4; d.h. dass es kein Knorpelgewebe hinter der Patella mehr gibt. Das hat Konsequenzen für Beugung und Aktivitäten; also kein Bungeeyumping, Volleyball, Rugby, Tour de France Radfahren oder so....Aber jetzt, nach laufen lernen,  wird noch intensiver gearbeitet an Verstärkung der Muskeln; die Tage sind gefüllt mit Übungen im Schwimmbad, Fysio und zuhause. Die Bett-Residenz ist aufgehoben; ich sitze (mit Bein gestreckt) voor dem PC. Den Rollator brauchte ich 2-3 Wochen, jetzt wieder Krücken, ab und zu schon mal nur 1 zum Laufen. Es geht voran. Aber es wird noch lange dauern und wir wissen nicht, wie weit die Reha kommt.

 

Der Garten wird jetzt gerade gepflügt; Ausser noch Paprika, Chili ist alles geerntet/verarbeitet. Wir mussten Entscheidungen treffen, haben weniger gepflanzt. Joost kann nicht alles alleine. Aber es ist gut so. Noch viele Birnen, Aepfel, Trauben, Nashi. Dass wir selber noch nicht ‘’fruchtig’’ aussehen....

 

Catootje – unser letzter ‘’wilde’’ Zugang, ist leider verstorben. Aber dafür machen Felix (schwarz/weiss, langbeinig) und Droppie (weiss-schwarz, gross) ihre Aufwartung; wenn unsere Katzen sie akzeptieren/adoptieren, dann finden wir das auch ok. Mal sehen, ob es beim Futtern bleibt, oder ob da Anschluss kommt. Blacky ist der einzige, der es liebt, von uns gestreichelt zu warden. Er ist ein verschmuster lieber junger Kater, der jeden Abend 1-3x seine Runde ins Wohnzimmer macht, bei mir gemütlich liegt, und bei Joost sich Streicheleinheiten holt, um dann in sein Penthouse zu steigen um zu schlafen.

 

Joost und ich kochen zusammen; ich schneide, bereite vor, gebe Instruktion, und Joost hat sich zu einem guten Koch gemeistert; toll wie er das macht, und vor allem lecker! Die letzten Mandeln sind geerntet, und jetzt wird es etwas ruhiger mit der Arbeit. Etwas mehr Zeit zum Ausruhen. Und weiter kämpfen.

Wo soll ich beginnen? Soviel passiert, soviel gemacht...Also fangen wir mal an.

das wichtigste war doch wohl die Asfalt Fabrik. Und nach 6 Monaten Streit, Kampf mit einer kleinen Gruppen, scheinen wir endlich stärker dazustehen. Und eine Advokatin hilft uns mit ihrem Wissen, ihrer Zuwendung und Erfahrung. Gerade fand ein Interview statt über die Situation; unsere Chance um zu gewinnen, is grösser geworden, aber wir hören erst auf wenn die Fabrik weg ist. Also endlose Stunden lesen, informieren, untersuchen, schreiben.....

Unsere 2 Dächer haben wir wasserdicht machen lassen, und dazu haben wir noch isoliert. Und jetzt? Kein Wasser kommt mehr rein. Und...bei 36 Grad draussen ist es drinnen angenehm 24/25 Grad! Es war viel Arbeit, aber sie hat sich gelohnt.

Im Garten sehr viel geerntet: Pfirsiche, Aprikosen, jetzt kommen die Feigen, viele Bohnen, wir hatten Erbsli, Radieschen, immer nog viel Salat, Knobli, Zwiebeln, und Tomaten fangen an zu reifen. Hatte alles so schön im Griff...bis eben...

ich am 23/5 während eines Spaziergangs in den Bergen fiel. Und mir das Bein brach, das Sprunggelenk verstauchte mit teils angerissenem Band, verdrehtem Knie usw...2 Wochen Gips von Zehe bis zum Gesäss; also sehr undhandlich, sehr schwer; konnte ohne Hilfe nicht in/aus dem Bett usw....Danach 1/2 elastverband Zehe - Knie. Yippie! Mit meinem Bürostuhl auf Rádern kann ich vieles selber! Und heute sagte man mir, dass man mit Reha anfangen wolle, auch sei der Knochen vielleicht noch nicht 100% zusammengewachsen, und ob das Band das mag? Wir werden sehen, je schneller, je besser. 

Aber eben, dass heist, dass unser Leben - und nicht nur wegen der Asfaltfabriek - ein bisschen auf dem Kopf steht: Joost muss alles selber machen: den Garten, die Tiere, das Haus, Kochen usw, usw. Wo ich kann, helfe ich, denn meine Häonde kann ich gebrauchen. Und Joost hat mir ein ''Bett office'' eingerichtet; also kann ich liegend mit Monitor, Maus und Keyboard arbeiten, währenddessen mein Bein ruht. 

Alle Pläne die wir hatten, sind ein wenig in den Hintergrund geschoben; vorläufig keine Wanderungen in den Bergen, suchen nach Fossilien und Minerale, oder fotografieren.

Das geplante Mosaik muss warten, Töpfern und Malen usw auch. Aber wir machen das beste daraus; es geht eben nicht immer wie wir wollen. Und wir haben Glück gehabt, es hätte schlimmer sein können. Also geniessen wir von dem was wir können, und das andere? Muss halt eben ein bisschen warten. 

 

 

Wir hoffen, dass Ihr, liebe Leser, einen guten Rutsch ins neue Jahr gemacht habt! Alles Gute!

Hier war es seit unserem letzten Bericht etwas zu hektisch. Das Schwimmbad wurde ersetzt, aber leider ist auf der Seite der Palmen ein Stück Fliesen/boden eingesackt. Und natürlich sind diese Fliesen nicht mehr zu kriegen; auch nicht nach wochenlanger Suche...ALso Plan B.

Und der Quad? Ist unter noch höherer Bezahlung doch wieder bei uns. In seiner neuen Garage...Aber durch die Kälte und alle Hektik kaum Zeit gefunden, darauf zu fahren.

Ab 16. Dezember war hier die Hölle los. Stress pur. Eine illegale Asfaltfabrik (mit Heiss-Prozess, also mit giftigen Emissionen OHNE jeglichen Schutz) hat sich plötzlich in der Cantera (Sand/Kiesgrube) breitgemacht und auch schon kleine Mengen produziert. Ohne Lizenzen, ohne Genehmigungen. Und ich muss natürlich wieder das Dorf, die Menschen, das Milieu und das Tal retten...Hatte glücklicherweise eine Spanische Helferin. Aber das meiste Lese/Schreib/Denk- und sonstiges Werk in Spanisch musste doch ich machen. Noch nie soviel Spanische Gesetze, Reglemente, Beschwerden u.s.w. gelesen/studiert und an Formulationen herumgetüftelt. Gut für mein Spanisch. Aber hätte es lieber anders gewollt...Lange Geschichte, endlose Stunden weiter: Am 20/1 war die Deadline für die Beschwerden. So was had die Gemeinde noch nie erlebt. Uebrigens auch nicht die Versammlung mit 200 Leuten, wovon 70% Spanier...

Jetzt heisst es abwarten: wird die Gemeinde Herz haben für uns, und die ganze Sache - die nur so voll ist von Fehlern usw - stoppen? Oder muss es der juristische Gang werden? Wir hoffen nicht, denn bis ich die Antwort habe, kann ich nicht ruhen, bereite mich vor, ''wenn...dann''....Dass dabei vieles an Sachen liegen blieb, und Ruhe, Mosaik oder andere Sachen mal nicht zur Ausführung kamen? Es sei so.

Unterdessen passiert natürlich noch viel mehr. Unser Flachdach muss spitz werden; immer wieder gibts bei viel Regen - nicht so oft, aber wenn, dann - Wasser im Wohnzimmer. Irgendwo auf dem Dach ist etwas undicht. Pfuschwerk vor 10 Jahren wahrscheinlich. Gerade wurde alles mit Laser vermessen. Erst kommt ein Holzgerüst, dann isolierte Sandwichpanele. Nicht gerade der meist charmante Zeitpunkt um eine Genehmingung von der Gemeinde zu fragen...

Und so gab es noch so einiges, das liegenblieb, aber jetzt mit Volldampf aufgearbeitet respektive abgewickelt werden muss. Wir hoffen, in Kürze zum Verschnaufen zu kommen und endlich wieder zu leben, zu geniessen. Wieso ''ruhiges Leben''?????

Unsere 5 Katzen scheinen sich jetzt doch aneinander zu gewöhnen. Nur Catootje kommt nicht auf die geschlossene Terrasse. Und hat dafür sein eigenes Bettchem unter dem Wasserhaus. Und ein trockenes Futterplätzchen auf der Terrassenseite. Wenn die Glasgardinen wieder offen sind, kommt er sicher wieder zur Terrasse. Inzwischen ist er zutraulicher geworden, und wir denken, dass wir ihn dieses Jahr streicheln können. Mal sehen. 

Im Januari noch die letzten Tomaten gepflückt; Petersilie haufenweise, und viel Zitrus.

Und was es seit 40 Jahren nicht gab; Schnee! Bis ins Dorf. Und nicht so wenig! Tagelang! Gemütlich um zu sehen aus dem warmen Wohnzimmer, aber eine Schlitterpartie wenn man weg muss, denn Schneeschieber und Salz streuen? Kennt man hier nicht...Inzwischen ist der Schnee weg. Und wird es wieder langsam wärmer. 

 

Wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt haben wir gerade die Olivenernte hinter uns: 93 kg geerntet, und mit 2x pressen (selber, mit unserer Installation) ca. 9 liter. Und 20 Flaschen noch im Vorrat....

Auch Mandeln waren dieses Jahr gut: beinahe 40 kg. Dann natürlich Früchte (jetzt essen wir noch jeden tag Trauben, bis wir in ca. 3-4 Wochen auch wieder täglich Orangensaft pressen können); viel is in unseren 3 Gefrierschränken gestaut. 

Saffran ist dieses Jahr fast nichts, aber wir haben ja nog Vorrat. Nächstes Jahr pflanzen wir neue Zwiebeln.

Hinter dem Jacuzzi kommt ein Mosaik. Das wird gross - also viel Arbeit. Wenn's fertig is, zeigen wir die Bilder.

Und unser Schwimmbad wird zum 3. Mal ersetzt wegen Fabriksfehler. So irgendwann mal Ende November. Vorteil einer 35-Jahre Garantie, aber natürlich, es bedeutet wieder ''es Gnuusch''....

Jetzt ist es Zeit um die Bäume zu schneiden; Mandeln, Fruchtbäume usw; also Arbeit genug. Aber dafür brauchen wir keine Sportschule....