Kleinigkeiten

Die Zeit fliegt

..und schon ist es wieder Ende Mai. Vieles wurde schon geerntet: Kartoffeln, Zwiebeln, Knobli, Erbsen, grüne Bohnen und natürlich sehr viel Salate und Spinat. Der Mais wächst super, und die Sonnenblumen wachsen Joost über dem Kopf. Nispero's sind aufgegessen, und jetzt geniessen wir von Pfirsichen. 

Unsere Hühner haben eine zeitlang schlecht gelegt. Lag wohl doch an zu einseitiger Ernährung; sodass wir gekochten Reis mit ab und zu Ei gegeben hatten. Damit ging's besser. Also doch wieder Futter her. Aber bio, bitte. Leider ist es sehr schwierig, es in anderer Form als Mehl zu bekommen, am liebsten würden wir Granulat haben, da vergeudet man am wenigsten. Aber eben, gibt's nur in nicht-bio. Also dann eben kleinere Mengen verfüttern, geht auc.

Nachdem wir im März/April viele Probleme hatten mit der Solarinstallation, klappt es jetzt wieder. Das Druck-Austauschfass und ein Druckablasser funktionierten nicht gut. Ausgewechselt und problemlos funktioniert es jetzt wieder. Ach ja, so gibt es immer wieder Mal Kleinigkeiten, die dann wieder eine Lösung verlangen. Aber bis jetzt wissen wir das gut zu meistern. Und zwischendurch geniessen - neben Gartenarbeit - von Wanderungen. Wie z.B. im Nationalpark SIerra de Mariola; prächtige Insekten und vor allem ganz viele Blumen fotografiert (siehe Joost's Fotoblog).

Die Trockenheit is spürbar: grosse Koniferen brauchten Wasser, auch andere Bäume wollen jetzt Wasser bekommen, da wir im Winter keinen Regen bekamen. Auch jetzt ist es seit Monaten ''furz'' trocken. Ab und zu ist etwas Regen angesagt, aber irgendwie geht es immer um uns herum. Also nichts, nada, niente. Also probieren wir nicht zuviel zu vergeuden und weniger Wasser zu verbrauchen. Denn noch haben wir Riego, aber für wie lange?

Malen, Bildhauen und Mosaik; steht alles auf dem Plan, aber die Zeit - oder die Wahl um das jetzt zu machen - steht noch etwas im Wege. Macht nichts; wir geniessen das Leben, das Wetter, unseren Garten, freuen uns an den Kapriolen unserer Chikkies (Hühner), die natürlich - als waschechte Katalanierinnen - gerade immer das nicht machen, was gewöhnliche Haushühner eben tun. Aber immerhin, die Eier schmecken toll. Ist ja nicht verwunderlich, wenn man sieht, wie sie verwöhnt werden mit gutem Essen und extra's. 

Die Wetterstation hat meine tägliche Notiz des Wetters ersetzt: Ich kann jetzt pro Tag Temperatur, Wettertyp, eventuellen Regen, Windstösse usw ohne Probleme abfragen, sehen oder speichern lassen. Und am Ende des Monats bekomme ich von Joost ein A4 mit allen Daten. So kann ich Wetter und Garten (-Miss-)erfolge kontrollieren. Die letzteren schreibe ich natürlich auf. Und mit dem Computersystem aus den USA ist es jetzt viel einfacher, unseren grossen Gemüsegarten zu organisieren: denn 35 Linien, an denen 2/vielleicht sogar 3 x gesät/gepflanzt und geerntet werden kann, auf Bio-art und mit ständigem Wechseln der Gewächse, das ist in einem Jahr noch zu managen, aber über 2-3 Jahre? Nein, jetzt zeigt mir das System einfach an, wo ich etwas NICHT planen soll. So einfach kann das sein. Aber bisher bleibt das Unkraut jäten eben immer noch Handarbeit....beschränkt sich aber auf die Linien, die Wasser bekommen, denn sonst wächst nichts ohne Wasser.