Kleinigkeiten

Juni 2017

Wo soll ich beginnen? Soviel passiert, soviel gemacht...Also fangen wir mal an.

das wichtigste war doch wohl die Asfalt Fabrik. Und nach 6 Monaten Streit, Kampf mit einer kleinen Gruppen, scheinen wir endlich stärker dazustehen. Und eine Advokatin hilft uns mit ihrem Wissen, ihrer Zuwendung und Erfahrung. Gerade fand ein Interview statt über die Situation; unsere Chance um zu gewinnen, is grösser geworden, aber wir hören erst auf wenn die Fabrik weg ist. Also endlose Stunden lesen, informieren, untersuchen, schreiben.....

Unsere 2 Dächer haben wir wasserdicht machen lassen, und dazu haben wir noch isoliert. Und jetzt? Kein Wasser kommt mehr rein. Und...bei 36 Grad draussen ist es drinnen angenehm 24/25 Grad! Es war viel Arbeit, aber sie hat sich gelohnt.

Im Garten sehr viel geerntet: Pfirsiche, Aprikosen, jetzt kommen die Feigen, viele Bohnen, wir hatten Erbsli, Radieschen, immer nog viel Salat, Knobli, Zwiebeln, und Tomaten fangen an zu reifen. Hatte alles so schön im Griff...bis eben...

ich am 23/5 während eines Spaziergangs in den Bergen fiel. Und mir das Bein brach, das Sprunggelenk verstauchte mit teils angerissenem Band, verdrehtem Knie usw...2 Wochen Gips von Zehe bis zum Gesäss; also sehr undhandlich, sehr schwer; konnte ohne Hilfe nicht in/aus dem Bett usw....Danach 1/2 elastverband Zehe - Knie. Yippie! Mit meinem Bürostuhl auf Rádern kann ich vieles selber! Und heute sagte man mir, dass man mit Reha anfangen wolle, auch sei der Knochen vielleicht noch nicht 100% zusammengewachsen, und ob das Band das mag? Wir werden sehen, je schneller, je besser. 

Aber eben, dass heist, dass unser Leben - und nicht nur wegen der Asfaltfabriek - ein bisschen auf dem Kopf steht: Joost muss alles selber machen: den Garten, die Tiere, das Haus, Kochen usw, usw. Wo ich kann, helfe ich, denn meine Häonde kann ich gebrauchen. Und Joost hat mir ein ''Bett office'' eingerichtet; also kann ich liegend mit Monitor, Maus und Keyboard arbeiten, währenddessen mein Bein ruht. 

Alle Pläne die wir hatten, sind ein wenig in den Hintergrund geschoben; vorläufig keine Wanderungen in den Bergen, suchen nach Fossilien und Minerale, oder fotografieren.

Das geplante Mosaik muss warten, Töpfern und Malen usw auch. Aber wir machen das beste daraus; es geht eben nicht immer wie wir wollen. Und wir haben Glück gehabt, es hätte schlimmer sein können. Also geniessen wir von dem was wir können, und das andere? Muss halt eben ein bisschen warten.