Kleinigkeiten

6. Sept. 2017

Es ist jetzt mehr als 3 Monate her, seit ich in den Bergen gefallen bin. Der Bruch ist geheilt, die Ligamente sehen gut aus. Eine 2nd opinion ergab eine CPRS, eine Form von Dystrofie, die Rehabilitation sehr erschwert. Aber mit intensiver Fysio, Üebungen, Massage usw.  hat sie sich nicht weiter entwickelt. Vor gut 2 Wochen erwies eine MRI dann auch noch Chondromalacia Patella Grad 4; d.h. dass es kein Knorpelgewebe hinter der Patella mehr gibt. Das hat Konsequenzen für Beugung und Aktivitäten; also kein Bungeeyumping, Volleyball, Rugby, Tour de France Radfahren oder so....Aber jetzt, nach laufen lernen,  wird noch intensiver gearbeitet an Verstärkung der Muskeln; die Tage sind gefüllt mit Übungen im Schwimmbad, Fysio und zuhause. Die Bett-Residenz ist aufgehoben; ich sitze (mit Bein gestreckt) voor dem PC. Den Rollator brauchte ich 2-3 Wochen, jetzt wieder Krücken, ab und zu schon mal nur 1 zum Laufen. Es geht voran. Aber es wird noch lange dauern und wir wissen nicht, wie weit die Reha kommt.

 

Der Garten wird jetzt gerade gepflügt; Ausser noch Paprika, Chili ist alles geerntet/verarbeitet. Wir mussten Entscheidungen treffen, haben weniger gepflanzt. Joost kann nicht alles alleine. Aber es ist gut so. Noch viele Birnen, Aepfel, Trauben, Nashi. Dass wir selber noch nicht ‘’fruchtig’’ aussehen....

 

Catootje – unser letzter ‘’wilde’’ Zugang, ist leider verstorben. Aber dafür machen Felix (schwarz/weiss, langbeinig) und Droppie (weiss-schwarz, gross) ihre Aufwartung; wenn unsere Katzen sie akzeptieren/adoptieren, dann finden wir das auch ok. Mal sehen, ob es beim Futtern bleibt, oder ob da Anschluss kommt. Blacky ist der einzige, der es liebt, von uns gestreichelt zu warden. Er ist ein verschmuster lieber junger Kater, der jeden Abend 1-3x seine Runde ins Wohnzimmer macht, bei mir gemütlich liegt, und bei Joost sich Streicheleinheiten holt, um dann in sein Penthouse zu steigen um zu schlafen.

 

Joost und ich kochen zusammen; ich schneide, bereite vor, gebe Instruktion, und Joost hat sich zu einem guten Koch gemeistert; toll wie er das macht, und vor allem lecker! Die letzten Mandeln sind geerntet, und jetzt wird es etwas ruhiger mit der Arbeit. Etwas mehr Zeit zum Ausruhen. Und weiter kämpfen.