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Geschichten und Poesie

So lange ich mich erinnern kann, habe ich Geschichten und Gedichte geschrieben und wo immer ich konnte, wurde gelesen, in jedem Zimmer (ja auch auf dem ‘’kleinsten’’) ist/war immer ein Buch. Jetzt habe ich auch ein sog. Electronic Book; also so eins, auf dem man ganz viele Bücher laden kann. Via via habe ich jetzt ca. 2400….also vorläufig brauche ich keine Bücher zu kaufen. Und das ist eigentlich ganz schade, den ich liebe Bücher! Aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass Kunstbücher (und vielleicht noch ein Kochbuch…) eben doch nur als echtes Buch richtig schön ist. Romane lade ich mir dann wohl herunter. Das Gute an diesem ‘’technischen’’ Schnickschnack ist, dass es Wörterbücher in 6 Sprachen hat, also kann ich beim Lesen von z.B. spanischen Büchern viel schneller voran kommen, denn normalerweise sitze ich am Büro, mit Diccionario, Wörterbuch usw. Es hat eben alles seine Vorteile und Nachteile.

Seit ca. 1 ½ Jahren schreibe ich an einem Roman; spannend soll er sein, mysteriös und den Leser oft auf die falsche Fährte schicken. Aber im Sommer will das nicht so richtig; das ist irgendwie eine Beschäftigung für die etwas frischeren Monate. Es wird wohl noch etwas dauern, aber irgendwann kommt er. Der Roman. Wenn’s klappt.  Und zwischendurch schreibe ich kurze Geschichten oder Gedichte wenn ich nicht gerade wieder Tekst für die Website am schreiben bin. Also Langeweile kommt da nicht auf.

So wird man Alkoholivenist…..

Lassen Sie mich die Geschichte erzählen vom Alkoholivismus….. Was so schön und unschuldig begann, mit ein paar kleinen Olivenbäumen, nam eine ganz andere Wendung..

Anfänglich war es ja noch lustig, um mit unseren 30 – 40 kg zur Olivenmühle zu gehen, und Olivenöl dafür zu bekommen. Aber Jahr für Jahr wuchs unsere Ernte, und wir sahen immer mehr, was für ein Ramsch in der Olivenernte von anderen abgeliefert wurde: verfaulte, geschwefelte, kranke oder sonstige, nicht geeignete Oliven. Und das sollte ‘’unser’’ Oel werden? Nee, das konnte nicht gut sein.

Aber eben, unser Traum von ‘’unser eigenes Oel produzieren’’ war bis dahin niet ausführbar; zu teuer die kleinen Anlagen. Also hiess die Devise: denk nach, bleib nüchtern.   Bis 2012. Da wurde es plötzlich machbar! Und mit unserer Ernte von 100 oder mehr kg auch logisch!

Aber darüber geht die Geschichte eigentlich nicht.  Einen Moment, ich genehmige mir nur gerade einen Schluck. Vom Portwein, meine ich. Denn anders wird die Flasche nicht leer. Und das muss. Weil darin das Oel abgefüllt werden soll. Was also unschuldig als Hobby begann, wurde nun langsam seriös. Und vor allem, die Folgen waren damals noch nicht zu ersehen….

Es ist nämlich so: wenn man selber Olivenöl produziert, muss das natürlich auch in eine schöne Flasche abgefüllt warden, mit einem ditto Etikett.  Das Auge will ja auch was, nicht wahr? Na meinste; einfache Sache: Gescháft rein, Flaschen kaufen. Aber so einfach war das denn doch nicht. Entweder zu klein, zu gross, zu hell oder zu teuer; auf jeden Falle, wir fanden keine Flaschen.  Moment, noch mal nachfüllen, das Glas ist leer..wo war ich stehengeblieben? Ach ja, die Flaschen. Bis meine geschätzte andere Hälfte meinte, er habe irgendwo vielleicht noch eine geschickte Flasche rumstehen. Und da kam sie. Mein Traum von Flasche – eine prächtige Portwein Flasche, schön dunkel, mit einem ‘’Wasserzeichen eingraviert’’. Genau was ich wollte.

Nur…. 1 Flasche ist eben nicht genug. Also – und jetzt begann das Elend – beschlossen wir, dass wir Portwein Flaschen sparen sollten. Normalerweise gebrauchen wir ca. 1-2 Flaschen pro Jahr (und dann noch am meisten zum Sossen machen) aber jetzt musste das Ruder um. Flaschen mussten gekauft werden – und vor allem, GELEERT werden. Also, her mit den Flaschen. Hick….und jetzt sitzen wir jeden Tag und trinken Portwein. Denn wir müssen schone ein bisschen Fahrt machen. Immerhin; 1 Flasche = 750 ml. Und 20 Liter Oel sind ca – brauche mal einen Schluck, das ist schwierig zum Rechnen -  ca. 24 Flaschen! Und das innert einem Monat. Jawohl.  Austrinken die Chose. Denn in einem Monat muss das Oel abgefüllt werden. In diese Flaschen.

Und so ist es entstanden. Wir wurden Alkoholivenist…Hick…und das nur, weil wir unser eigenes Olivenöl produzieren ‘möge es Dir wohl bekommen’’.  Es ist schon gut, dass der Saffran nicht diese Nebenwirkungen hat. Ganz im Gegenteil; er ist gut für allerlei, vielleicht sogar auch gegen Alkoholivismus….also wer dieses Wort erfunden hat war entweder sturzbesoffen oder kreuznüchter..Ich genehmige mir noch eines.

 Nachschrift; Diese Geschichte ist natürlich ersonnen. Denn das Oel kann man auch anders abfüllen…Hick…Prost!

Weise Worte

Frage mich nicht, wohin ich gehe, aber woher ich komme (Afrikanisch)

Es ist erst durch die Augen des anderen, welches uns unsere eigen Fehler gut sehen lässt (Chinesisch)

Selbst die längste Reise fängt mit einem Schritt an (Confucius)

Man kann uns den Selbstrespekt nicht abnehmen wenn wir ihn nicht geben (M. Gandhi)

Einen Tag lang ungestört das Nichtstun zu geniessen ist ein Tag unsterblich sein (Chinesisch)

Wenn Du am Ende stehst von deinem Kennen, stehst Du am Beginn Deines Fühlens (K. Gibran)

Wenn Du etwas Gutes tust, geniesse es; tue es öfter und lasse es eine Gewohnheit werden (Buddha)

Gehe auf Reise und Du wirst sie sehen; setze Dich hin, und man wird auf Dich zukommen (Afrikanisch)

Ein Buch ohne Einleitung ist wie ein Körper ohne Seele (Hebräisch)

Wer vor irgendwas Angst hat, gibt die Macht über sich selbst ab (Afrikanisch)

Wenn es nicht ''hier und jetzt'' ist, was macht dann ''wo und wann'' noch aus? (Afrikanisch)

Was von jemand anderem ist, kannst Du spiegeln; aber ausstrahlen kannst Du nur, was von Dir selber ist (Chinesisch)

Die Fantasie ist die Brücke zur Wirklichkeit (Arabisch)

 

Zurückfinden zu meinem Kind

Da ist ein Kind in mir, das verlangt Andacht, hör zu!  Ich will, dass Du mich hörst, dass Du erkennst, dass Ich bestehe! Dass ich lebe und Dich brauche!

Ich fühle mein Kind. Und es darf da sein, immer öfter. Aber noch nicht immer. Kann ich sorgen für mein Kind? Weiss ich was es braucht, kann ich mich erinnern?                                   Ich darf noch nicht…

Dieses Kind, das sind meine Gefühle, Träume und Ängste. Es ist das Kind in mir. Es ist mich. Ich. Es ist Fantasie, Spielen, Leben, aber auch Trauer, Schmerz und Einsamkeit. Immer noch eine Angst, allein gelassen zu werden, zu ersticken wenn es zu intens atmet oder geniesst…

Kann ich dieses Kind lieben lernen, es mein liebstes Kind machen? Dafür sorgen, sodass der Teil, der mir noch unbekannt ist, nicht mein Feind sondern der schönste Teil meines Ichs sein kann? Kann ich das Kind in mir akzeptieren, es lieben und damit sprechen? Es festhalten und überzeugen, dass es keine Angst mehr haben muss?

Darf ich vertrauen auf meine Kraft, und überwinne ich all meine Hürden, auf der Suche nach diesem Kind in mir, auf der Suche nach mir selbst? Darf ich um Hilfe bitten? Oder vielleicht sollte ich lieber erst alleine gehen auf diesem Pfad?

Ich weiss, ich fühle, wenn dieses Kind in mir alles fühlen darf, sagen und erinnern und wissen, dann erst ist es glücklich. Das ängstliche, hilflose Kind in mir wird nie aufhören zu klagen, bis es getröstet ist und verstanden. Erst dann werde ich die Ruhe fühlen, kann ich zulassen und darf ich auch loslassen… 

                                       Ja, ich weiss, ich kann.